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www.cm-westernreiten.de
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Frankreich

Für alle Sparten des Reitsportes einsetzbar

ca.158 cm

Braune u. Rappen

Ursprung

Zuchtgebiet(e)

Allgemeines zur Pferderasse

Heute gibt es 5400 Maremma-Pferde, die vom Zuchtverband in Grosseto betreut werden. Ganz traditionell werden die Maremmanos  immer noch von den Butteri als Hütepferde benutzt, halten aber in den letzten Jahrzehnten immer mehr Einzug in der Sportarena. Die Vielfältigkeit des Maremmanos ist einzigartig. Auf Reitausflügen oder Trekkingtouren durch die herrliche Natur der Maremma mit ihren sanften Hügeln, Pinienwäldern und langen Sandstränden, sind sie zuverlässige, ausdauernde und mutige Reitpartner.

Exterieur

Robuster, kräftiger Warmblüter, ausdrucksvoller, oft langer und kräftiger Kopf mit breiter Stirn und großen Augen, gerader Rücken, abfallende Kruppe, stabiles Fundament mit korrekten trockenen Gliedmaßen, sehr harte Hufe, volles, schönes Langhaar.

Interieur

Vertrauenswürdig, ausdauernd, zuverlässig, menschenbezogen, ausgeglichen, ruhig.
Einsatzmöglichkeiten :Robustes und vielseitiges Pferd für alle Reitsportdisziplinen.

Zuchtgeschichte

Die Geschichte des maremmanischen Pferdes verliert sich in der etruskischen Vergangenheit der Maremma. Für viele Jahrhunderte haben Mensch und Tier die Geschichte zusammen geschrieben. Der Maremmano hat sehr wahrscheinlich seine Wurzeln in dem geheimnisumworbenen Volk der Etrusker, das vor mehr als 3000 Jahren die Gegend der heutigen Maremma in der südlichen Toskana besiedelte. Seit dieser Zeit ist die Rasse unter die verschiedensten genetischen Einflüsse geraten.

Unter dem Aspekt der langen Tradition sowie der verschiedenen Bluteinflüsse dieses Pferdes ist zu beachten, daß das maremmanische Pferd im 16 . Jahrhundert eine große Rolle sowohl im vatikanischen Staat als auch im Großherzogtum der Toskana spielte. Der damalige vatikanische Staat bevorzugte große, robuste und dunkle Pferde für ihre Kutschen, während die Toskaner eher den brauenen und leichteren, mit mehr orientalischen und andalusischen Charakter, den Vorzug gaben. Der Franzose Mons. Sanson aus dem 18. Jahrhundert wird aber z.T. Recht gehabt haben mit der Annahme, daß das Pferd aus den Sümpfen der Maremma germanischen Ursprungs ist.

Wie alle Pferderassen hat sich auch die Rasse der Maremmanos im Laufe der Jahrhunderte verändert, besonders durch die verschiedenen Leistungsanforderungen, durch Kriege und Futtermittel, so dass sie fast riskierten in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg auszusterben.

Dank der vielen Bemühungen der toskanischen und lazialen Züchter, ist es jedoch gelungen, die Charakteristika des maremmansichen Pferdes zu erhalten. Auch die Zukunft des Maremmanos ist jetzt durch die Gründung des Zuchtverbandes und der Kreation des maremmanischen Zuchtbuches gesichert. Mit der Hilfe der königlich Deckstation (gegründet gegen Ende des 18. Jahrhunderts), die später aber ohne große Seriösität und konsequenter Durchführung seitens des Staates weiterbetrieben wurde, wurden verschiedene Unterrassen gezüchtet. So kam z.B. der Araber und Anglo-Araber Einschlag dazu, wie in den Pferden von Alberese, Marsilianan, Ospedaletto deutlich zu sehen ist. Danach entstand auch die neue Kreuzung mit englischen Vollblut, die in den Pferden von Rosselmini, Doganella und Aquisti zu sehen ist. Deshalb gibt es die verschiedenen maremmanischen Typen, die von 170 bis 160 cm reichen, von schwarz bis fuchsbraun, vom Ramskopf bis zum Araberkopf.

Mit großer Aufmerksamkeit wurde im letzten Jahrhundert durch einen komplexen Wiederaufbau der Rasse ein neues Zuchtbuch erstellt, daß auf die 4 Stammhengste, Otello (Maremmano geboren 1927), Aiace (Reinblüter englisch, 1926), Ussero (Rasse Moscati, in den 20er Jahren) und Ingres (Reinblüter, 1946) zurückzuführen ist. Der Maremmano war immer ein Pferd, daß in einer schwierigen Umgebung, dem maremmanischen Sumpfgebiet, wild aufwuchs und das sich dadurch Tugenden wie Genügsamkeit und Widerstandsfähigkeit erhalten hat. Der größte Käufer des maremmanischen Pferdes in diesem Jahrhundert war das Militär. Deshalb wurden in den endlosen Weiten der Maremma die soliden, robusten und leistungsfähigen Pferde gezüchtet. Der zweite Weltkrieg dezimierte den Bestand der maremmanischen Pferde fast vollständig. An der letzten Schlacht, die noch mit Pferden bestritten wurde, 1943 auf der Krim, waren auch viele Maremmanos beteiligt.

Quelle(n)

Wo kann ich Pferde dieser Rasse reiten?

Reiterreisen zur Rasse bei Pferd & Reiter

Foto-Galerie

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Maremma